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Veranstaltungsberichte

Eine Belohnung der besonderen Art haben die Veranstalter der Laufveranstaltung in Nattheim stets parat. Frei nach dem Motto, der Name ist Programm, erhält jeder Teilnehmer neben einer Urkunde eine Maultaschensuppe mit handgemachten Maultaschen.

Angenehmes Laufwetter und die schmackhafte Belohnung führten dann auch bei der 12. Auflage des Laufs zu einer hohen Teilnehmeranzahl. 222 Läuferinnen und Läufer trugen sich in die Ergebnislisten ein. Es wurden mit Distanzen über 0,6km, 1,7km, 5,1km und 10,3km verschiedenen Laufstrecken angeboten, bei welchen Schüler, Hobbyläufer und Ambitionierte zu gleichen Maßen auf ihre Kosten kamen. 

Unter ihnen waren auch 19 Teilnehmer vom TV Steinheim, sowohl vom Lauftreff als auch aus der Leichtathletik-Jugend. Neben allgemein guten Platzierungen errangen die Läufer auch einige Podestplätze. Ingo Weinbrack sen. und Ulrich Maier gewannen ihre jeweiligen Altersklassen und Laura Huber und Danjela Folberth sicherten sich jeweils den 2. Platz. Noch auf Podest kamen als jeweils Dritte Dusica Janjatovic, Max Buck und Ralf Geringer.

Kaiserwetter bei ca. 17°C begleitete die Läufer beim diesjährigen Albmarathon über die Kaiserberge rund um Schwäbisch-Gmünd und bildete sowohl für die Teilnehmer, Zuschauer und die Veranstalter einen idealen Rahmen. Die reizvolle Landschaft und die Rekordteilnehmeranzahl  von knapp über 1.800 begeisterten Läufern,  ließen den diesjährigen Albmarathon wieder zu einem Höhepunkt der regionalen Herbstläufe werden. 1.110 Höhenmeter auf der 50km-Strecke, ca. 780 Höhenmeter auf der 25km-Distanz und noch 70 Höhenmeter auf der 10er-Runde, waren zu überwinden.

In diesem Jahr waren fünf Läufer vom TV Steinheim, alle auf der 25km-Strecke am Start. Für Tanja Gruber ging es bei der Veranstaltung auch um die Wertung des Ostalblaufcup. Nach dem Virngrundlauf, dem Kapfenburglauf,  dem Essinger Panoramalauf und dem Lauterer Landschaftslauf war es in Schwäbisch-Gmünd die fünfte Wertung, mit der sie an der Laufcuprunde teilnahm und auch in Kürze die entsprechende Ehrung erfährt wird.

Aber auch die Einzelergebnisse ließen sich sehen:

25km-Rechberg Lauf      
Peter Unzeitig   9. Platz/M45   57. Rang gesamt 2:13:12Std.
Werner Gessler   6. Platz/M55   87. Rang gesamt 2:20:16Std.
Gernold Bock 23. Platz/M45 178. Rang gesamt 2:34:10Std.
Tanja Gruber 11. Platz/W45 265. Rang gesamt 2:47:26Std.
Winfried Nachtigal 39. Platz/M50 266. Rang gesamt 2:47:26Std.

 

Wie schon beim diesjährigen Teamlauf auf dem Schießberg, verzeichneten die Veranstalter auch beim Giengener Stadtlauf einen neuen Teilnehmerrekord mit insgesamt 709 Startern.

Das breite Angebot über die verschiedenen Strecken sorgt bei Jung und Alt für eine hohe Attraktivität. Dies zeigt sich in der Teilnehmerstatistik, die von den Jahrgängen 1938 bis 2009 reicht.  Umrahmt von einer guten Organisation, bieten die Macher des Stadtlaufs rund um das Team von Matthias Willer einen Walkingkurs, Schülerläufe über 900m und 1.500m sowie Laufstrecken über 5km und 10km an.

Mit 182 Teilnehmern lag der Hauptlauf deutlich über der Teilnehmerzahl des vergangenen Jahres mit 155 Startern. 130 gingen über die 5km-Strecke an den Start, sowie 33 Walker auf ihren Kurs. 159 Schüler sowie unzählige quirlige Bambinis komplettierten schließlich das Rekordteilnehmerfeld.

Bei kühlen Temperaturen wurden die Läufer und die begeisternd anfeuernden Zuschauern zumindest während der Läufe vom Regenschauern verschont und so kamen sehr gute Zeiten zustande. Der TV Steinheim stellte mit 16 Teilnehmern auch in diesem Jahr wieder eine starke Gruppe. Sehr beachtlich auch hier die Alterspanne. Das Starterfeld des TV reichte von den Jahrgängen zwischen 1944 und 2003 und noch bemerkenswerter, beide, Lea Frank (2003) und Ingo Wienbrack sen. (1944) gewannen gar ihre jeweiligen Altersklassen. Ebenfalls siegreich in ihreren Altersklassen waren Sarah Geringer und Petra Maier.

Schüler      
Linda Wörner 5:55min Platz 5/W12 Rang 10 gesamt
Lea Frank 6:31min Platz 1/W14 Rang 13 gesamt
       
5km      
Ingo Wienbrack jun. 22:15min Platz 3/AK M50 Rang 18 gesamt
Petra Maier 25:11min Platz 1/AK W50 Rang   9 gesamt (w)
Karin Geringer 29:47min Platz 7/AK W45 Rang 36 gesamt (w)
       
10km      
Werner Gessler 43:34min Platz   3/AK M55 Rang 31 gesamt
Ulrich Maier 45:12min Platz   4/AK M55 Rang 37 gesamt
Frank Mozina 47:08min Platz   6/AK M50 Rang 49 gesamt
Vanessa Geringer 51:34min Platz   4/WU 30 Rang 16 gesamt (w)
Ralf Geringer 51:34min Platz 18/AK M45 Rang 72 gesamt
Tanja Gruber 51:47min Platz   4/AK W45 Rang 18 gesamt (w)
Winfried Nachtigal 51:47min Platz   9/AK M50 Rang 73 gesamt
Petra Gessler 53:08min Platz   4/AK W50 Rang 24 gesamt (w)
Sarah Geringer 54:28min Platz   1/AK WJU18 Rang 27 gesamt (w)
Andrea Mozina 54:21min Platz   7/AK W50 Rang 29 gesamt (w)
Ingo Wienbrack sen. 54:58min Platz   1/AK M70 Rang 91 gesamt

Bereits zum 44. Mal fand Ende September der Berlin-Marathon statt und für Peter Unzeitig vom TV Steinheim bedeutete diese „Schnapszahl“ gleichzeitig seine 10. Teilnahme beim drittgrößten Marathon der Welt. Bei widrigen Witterungsbedingungen war keine Bestzeit drin und Kniebeschwerden taten ein Übriges dazu, dass die letzten Kilometer nicht ganz einfach wurden. Die 10. Teilnahme qualifiziert Peter Unzeitig allerdings zum Mitglied im Jubilee-Club. Aktuell umfasst dieser Club ca. 4.200 Läuferinnen und Läufer und jeder, der 10x oder öfters den Berlin-Marathon bewältigt hat, wird darin aufgenommen. Die Belohnung für diese Leistung ist ein lebenslanges Startrecht bei der regelmäßig binnen weniger Minuten nach Öffnung der Anmeldung sofort ausverkauften Megaveranstaltung.

Auch in diesem Jahr verbuchten die Veranstalter wieder eine Rekordteilnahme von 43.852 Startern allein über die Marathondistanz. Hinzu kommen noch knapp 5.600 Inline-Skater und ca. 22.500 Teilnehmer beim Mini-Marathon, den Bambinis etc.

Bei diesen beeindruckenden Zahlen und der Leistung über die vergangenen Jahre hinweg, rückt das Aktuelle schon fast in den Hintergrund. Trotz Kniehandicap kam Peter Unzeitig mit einer achtbaren Zeit von 3:51:53 Std. ins Ziel. Dies bedeutete in dem großen Teilnehmerfeld Rang 11.770 bei den männlichen Startern und Platz 2.147 in seiner Altersklasse M45. Respekt vor der diesjährigen Leistung und dem Engagement der zurückliegenden Jahre!

Entgegen der schlechten Wetterprognosen erwartete bestes Laufwetter die Steinheimer Lauf-geht’s-Teilnehmer und ihre Betreuer vom TV beim Ulmer Einsteinmarathon am 17.09. Gemeinsam mit Startern der Heidenheimer Lauftreffs in Mergelstetten und Schnaitheim und Aalener Lauf-Geht’s-Gruppen ging es per Bus zum Ulmer Messegelände, wo es nach einem gemeinsamen Aufwärmtraining zum Start ging. Das halbe Jahr diszipliniertes Training hat sich ausgezahlt: Alle angetretenen Steinheimer Läuferinnen und Läufer konnten gemeinsam mit ihren Trainern die 21,1 km beim Halbmarathon oder die kürzere Distanz von 10 km beim City-Lauf erfolgreich absolvieren und sich im Ziel am Ulmer Münster die begehrte Finisher-Medaille abholen.

Auch bei der zweiten Auflage der Lauf-geht’s-Aktion, die in Kooperation mit der Heidenheimer Zeitung und der AOK Ostwürttemberg durchgeführt wurde, waren die zahlreichen ehrenamtlichen Trainerinnen und Trainern vom Lauftreff des TV Steinheim wieder gerne und engagiert dabei. Und weil es eine tolle Zeit miteinander war, trafen sich einige Trainer und Lauf-Geht’s-Teilnehmer nach dem Ulmer Abschlussevent noch einmal zu einem gemeinsamen Abschlusslauf beim Steinheimer Lauftreff (Foto). Vielleicht bleibt der eine oder die andere von Lauf geht’s ja dabei. Der TV-Lauftreff freut sich auf alle Neuen.

Lauf geht's Abschluss beim Einstein-Marathon

Besser als vorhergesagt zeigte sich das Wetter bei der 13. Auflage der Lauterner Landschaftsläufe. Wie jedes Jahr sorgte der Veranstalter für eine extrem gute Organisation und kündigte im Vorfeld Maßnahmen in Erwartung des schlechten Wetters an. So füllte man teilweise Unebenheiten im Boden auf und schüttete Kies auf potentielle „Schlammstellen“. Ergänzend hierzu verlängerte der SV Lautern als Veranstalter die Voranmeldefrist, um Unentschlossene noch zum Start zu bewegen.

Am Wettkampftag selbst war es eher trocken und die Läufer fanden gute Bedingungen vor. Anstatt den 30 °C des vorherigen Jahres lagen die Temperaturen heuer bei um die 12 °C, welches für die Läufer ordentliche Rahmenbedingungen schaffte. Mit 161 Startern beim Lappertallauf (12,6 km) und 111 beim Ostalb-Panoramalauf (23,5 km) verfehlte man zwar die Teilnehmerzahl früherer Jahre, konnte aber über die Nachmeldungen noch ein ansehnliches Starterfeld aufweisen.

Die Strecken haben es durchaus in sich. Auf der kurzen Schleife von 12,6 km müssen die Läufer kurz nach dem Start eine 20 %-ige Steigung aus dem Lappertal hinauf zum Rosenstein bezwingen. Mit nachfolgenden kurzen Spitzen summieren sich die zu bewältigenden Höhenmeter auf rund 310 m. Jeweils das „Doppelte“ kann man sich in Lautern ebenfalls vornehmen, beim Ostalb-Panoramalauf mit 23,5 km und 661 Höhenmetern.

Lauterner Landschaftsläufe 2017

Ein 4-er Team des TV Steinheim teilte sich auf diese beiden Strecken auf und so ging jeweils ein Duo vom Albuch mit an den Start. Bei der anspruchsvollen Strecke liefen drei sogar in ihrer jeweiligen Altersklasse aufs Podest.

12,6 km      
Winfried Nachtigal 18. Platz AK M50 106. Rang gesamt 1:12:45 Std.
Franziska Weng    3. Platz AK W30 129. Rang gesamt 1:17:19 Std.
       
23,6 km      
Peter Unzeitig   3. Platz AK M45   20. Rang gesamt 1:53:52 Std.
Tanja Gruber   2. Platz AK W45   59. Rang gesamt 2:11:18 Std.

Seit 25 Jahren findet im Berner Oberland der Jungfraumarathon statt. Eingerahmt in die Kulisse der 4.000-er Berge Jungfrau, Mönch und Eiger, entwickelte sich dieser Marathon zu einem der berühmtesten Bergmarathons der Welt. Daher ist auch kaum verwunderlich, dass ein aus organisatorischen Gründen limitiertes Teilnehmerfeld binnen weniger Tage ausgebucht ist. Aufgrund der großen Nachfrage ermöglichte der Veranstalter im Jubiläumsjahr 2017 allerdings rund 5.100 Läuferinnen und Läufern die Teilnahme an dieser Veranstaltung. Unter diesen versammelt sich auch regelmäßig die Prominenz der Profibergläufer. Vertreter aus 60 Nationen gingen heuer an den Start und entsprechend las sich am Ende die Siegerliste. Während bei den Damen die amtierende Berglaufeuropameisterin aus der Schweiz mit Streckenrekord gewann, sicherte sich bei den Herren ein Kolumbianer den Sieg in knapp unter 3 Std., gefolgt vom britischen Vorjahressieger und zwei Afrikanern.

Die Marathonstrecke startet in Interlaken (568 m) und verläuft die ersten 26 km - mit welligem Profil und ca. 300 Höhenmetern - noch in der Ebene entlang. Ab Lauterbrunnen, auf rund 800 m angekommen, geht es nach Wengen hinauf. Im Wald gelegen, ziehen sich etliche Serpentinen auf ca. 1.275 m zu dem weltberühmten alpinen Wintersportort Wengen hinauf.  Von der Marathonstrecke selbst sind nach diesem Anstieg rund 30 km bewältigt. Auf den anschließenden 12 km mit 825 Höhenmetern folgen steile Trail- und Schotterwege, die ab und an durch flache Teilstücke  oder auch Bergab-Passagen unterbrochen sind. In Summe gilt es über die Marathondistanz von 42 km, eingerahmt von Tausenden an Zuschauern, insgesamt 1.829 Höhenmeter zu bewältigen.

Von der traumhaften Kulisse bekam in diesem Jahr leider keiner etwas zu sehen. Praktisch vom Start an begleiteten Läufer, Zuschauer und die ca. 1.800 enorm motivierten Helfer Dauerregen, Nebel und kühle Temperaturen. Auf der berühmten „Moräne“, einem steilen und gratähnlichen Teilstück von einigen hundert Metern Länge bei Marathon-km 40, betrug die Sichtweite zuletzt knappe 25 m und außer einigen Vorderleuten war nicht viel zu sehen. Die beim Start auf 568 m herrschenden 12 °C nahmen mit der Höhe schnell ab. Auf dem höchsten Punkt der Strecke, auf ca. 2.320 m, mussten schließlich alle mit Regen, Wind, dichtem Nebel und einer Temperatur von  4 °C umgehen, was jeden vor eine besondere Herausforderung stellte.

Jungfrau-Marathon 2017

Unter den knapp 5.100 Finishern (3.800 Männer, 1.300 Frauen) waren auch drei vom TV Steinheim. Trotz der widrigen Bedingungen und der anspruchsvollen Strecke war der Bergmarathon für alle drei ein phantastisches Erlebnis. Nachdem die Gruppe mit Begleitung bereits einige Tage zuvor anreisen konnte, gewöhnte man sich schon etwas an die Höhe und lernte die Bergwelt auch bei schönem Wetter kennen. Alle drei liefen für sich gute Zeiten und können auf ein Erlebnis und eine Leistung der besonderen Art zurückblicken.

Ralf Geringer 5:35:50 Std. 464. Platz AK M45 2.314. Rang gesamt
Gernold Bock 5:53:03 Std. 550. Platz AK M45 2.783. Rang gesamt
Andreas Belau 6:06:35 Std. 552. Platz AK M50 3.131. Rang gesamt

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