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Veranstaltungsberichte

Seit vielen Jahren steht der „Summertime Triathlon“ in Karlsdorf-Neuthardt - in der südwestlichen Ecke Deutschlands - für ein kleines Stell-Dich-Ein der Hobby- und Spitzentriathleten. In diesem Jahr richtete der Veranstalter im Rahmen dieses Wettbewerbs ebenfalls die Baden-Württembergischen Meisterschaften aus, bei denen Luisa Moroff, die amtierende Deutsche Meisterin, mit an den Start ging. Sie siegte überlegen und setzte damit einen weiteren Schritt in Richtung ihrer Teilnahme am Hawaii-Triathlon.

Charakteristisch für diese Veranstaltung ist aber auch das breite Feld an Hobbytriathleten oder die hohe Starteranzahl an sportinteressierten Freunden des Triathlonsports. Entsprechend zeigten sich auch die angebotenen Distanzen. Um die klassische Olympische Distanz herum (1,5km Schwimmen, 40km Radfahren/10km Laufen) bot sich den Teilnehmern die Option, eine Sprintdistanz zu bewältigen (0,75km/23km/6,6km) oder für die Sportinteressierten eine Jedermann-Strecke an zu testen (0,4km/13km/3,3km). Abgesehen von der Jedermanndistanz, bestand generell auch die Möglichkeit, als Staffel anzutreten. Das Gros der Triathleten ging bei der Olympischen-Distanz an den Start (457 inkl. der Staffelteilnehmer), gefolgt von der Sprintstrecke (190) und der Jedermann-Distanz (44).

Die Streckengestaltung sorgte ebenfalls für Attraktivität. So gelten das Wasser und die Radstrecke unter Kennern als „schnell“ und die Laufstrecke ist als Rundkurs ausgestaltet. Durch die Nähe zu den Triathleten bietet sich damit auch den Zuschauern ein verstärktes „Triathlonfeeling“.

Neu war auch der rollende Start beim Schwimmen. Dabei vermeidet man einen engen Massenstart und schickt kleinen  Startgruppen mit je sechs Athleten und individueller Zeitmessung auf die Strecke.

Trotz des regnerischen Wetters konnte der Veranstalter in Summe knapp 700 Teilnehmer an die Startlinie bringen bzw. für den „Sprung ins Wasser“ gewinnen. Bereits zum vierten Mal in diesem Jahr ging bei einem Triathlon eine Gruppe aus der Leichtathletikabteilung des TV Steinheim an den Start. Das über die Olympische-Distanz startende Trio, bestehend aus Werner Gessler, Frank Mozina und Ingo Wienbrack jun., zeigte einmal mehr die Breite seiner Leistungsfähigkeit und dessen mannschaftlicher Geschlossenheit.

Die Ergebnisse im Einzelnen (Gesamtzeit inkl. Wechselzeit):

  Gesamtzeit Schwimmen Rad Laufen
Werner Gessler 2:31:25 Std.  00:30:34 min 01:11:04 Std. 44:28 min
Frank Mozina 2:35:49 Std.  00:29:34 min 01:15:04 Std. 46:31 min
Ingo Wienbrack jun. 2:39:11 Std.  00:33:45 min 01:14:30 Std. 46:10 min

PS: Die einzelnen Disziplinen werden mit den realen Zeiten angegeben, um sie mit allen Athleten vergleichen zu können. In der Gesamtzeit sind dann die individuellen Wechselzeiten inkludiert.

Als Ziel für ihren traditionellen Jahresausflug hatten sich die Läuferinnen und Läufer des TV Steinheim in diesem Jahr Füssen ausgesucht, wo am vergangenen Wochenende verschiedene Laufwettbewerbe ausgerichtet wurden. Doch bevor sich die Läufer in den einzelnen Wettkämpfen beweisen konnten, stand das Vergnügen und fröhliche Beisammen im Vordergrund. Am Freitagabend besuchten sie das Schwangauer Volksfest und ließen sich von uriger bayerischer Küche und zünftiger Folklore begeistern.  Am Samstagmittag stand als Überraschung eine amüsante Kutschfahrt in die Region der romantischen Königsschlösser an.

Zum 17. Mal fand das Laufwochenende am Fuße der Königschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau inzwischen statt. Umrahmt vom hügeligen Allgäu, dem Tegelberg und den Voralpen, bietet sich den Teilnehmer eine traumhafte Kullisse. So wundert es auch nicht, dass mehr als 1.000 Läuferinnen und Läufer auf die drei angeboten Stecken 10km, Halbmarathon und Marathon gingen. Untypisch für die meisten Laufveranstaltungen, aber typisch für Füssen, war beim Marathon mit 459 die größte Teilnehmeranzahl zu verzeichnen, gefolgt vom Halbmarathon (353 Starter) und dem 10km-Lauf mit 235 Teilnehmern.

Samstagnachmittag starteten dann die 10-km-Läufer zum City-Lauf und mussten drei wirklich harte Runden durch die stehende Hitze in der Füssener Innenstadt absolvieren. Petra Maier und Ingo Wienbrack sen. konnten dabei in ihrer Altersklasse das Podium erreichen und belegten beide super 3. Plätze. Am Abend stand der Königsschlösser-Halbmarathon an, der eine abwechslungsreiche Strecke durch Stadt und Natur, aber auch einiges an Höhenmetern bot. Auch hier konnten zwei Steinheimer Läufer das Treppchen in ihrer Altersklasse erklimmen: Werner Gessler belegte den 2. Platz in der AK M55 und Danjela Folberth den 3. Platz in der AK W45. Die Königsdisziplin, der Marathon, stand am Sonntagmorgen auf dem Programm. Diese anspruchsvolle Strecke durch die Heimat König Ludwigs II. konnten alle drei Starter erfolgreich finishen. Tanja Gruber unterschritt die magische Marke von vier Stunden und erreichte mit 3:57:37 Std. ihre persönliche Zielzeit.

Alle Ergebnisse der Steinheimer Läufer im Einzelnen:

10 km:      
Ernesto Viceconte  10. Platz AK M50 Gesamt   82. Rang 54:23 min
Petra Maier   3. Platz AK W50 Gesamt 107. Rang 57:02 min
Petra Gessler   4. Platz AK W50 Gesamt 109. Rang 57:16 min
Ingo Wienbrack sen.   3. Platz AK M70 Gesamt 120. Rang 58:29 min
Anita Trittler   6. Platz AK W50 Gesamt 168. Rang 1:05:28 Std.
Birgit Lehleiter 11. Platz AK W50 Gesamt 200. Rang 1:10:47 Std.
Klaus Lehleiter 15. Platz AK M55 Gesamt 201. Rang 1:10:47 Std.
Karin Geringer 13. Platz AK W45 Gesamt 211. Rang 1:14:25 Std.
Ute Wienbrack 14. Platz AK W45 Gesamt 212. Rang 1:14:25 Std.
Karin Bock 15. Platz AK W45 Gesamt 213. Rang 1:14:25 Std.
Elke Unzeitig 17. Platz AK W45 Gesamt 229. Rang 1:32:18 Std.
Peter Unzeitig 18. Platz AK M45 Gesamt 230. Rang 1:32:18 Std.
       
Halbmarathon:      
Werner Gessler    2. Platz AK M55 Gesamt   49. Rang 1:39:50 Std.
Ulrich Maier   7. Platz AK M55 Gesamt   71. Rang 1:43:52 Std.
Frank Mozina   9. Platz AK M50 Gesamt   85. Rang 1:45:33 Std.
Ingo Wienbrack jun. 10. Platz AK M50 Gesamt   86. Rang 1:45:45 Std.
Gernold Bock 11. Platz AK M45 Gesamt   96. Rang 1:46:41 Std.
Danjela Folberth   3. Platz AK W45 Gesamt 156. Rang 1:55:05 Std.
Andrea Mozina 11. Platz AK W50 Gesamt 240. Rang 2:05:19 Std.
       
Marathon:      
Tanja Gruber   5. Platz AK W45 Gesamt 197. Rang 3:57:09 Std.
Ralf Geringer 51. Platz AK M45 Gesamt 247. Rang 4:08:12 Std.
Andreas Belau 58. Platz AK M50 Gesamt 377. Rang 4:47:31 Std.

 

Alljährlich, in der Mitte des Monats Juli, entfaltet der Großglockner Berglauf seine fast schon magische Wirkung;  er ist ein Mythos. Die Trainingseinheiten gehen „aufwärts“, man schaut bei regional sommerlichen Temperaturen nach der Schneefallgrenze und bei WhatsApp ändern sich die Profilbilder. 1.250 Athleten aus rund 25 Nationen ließen es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen, von Heiligenblut aus die 13km und 1.494 Höhenmeter zu bewältigen. Seit vielen Jahren entbrennt bereits zu Jahresbeginn ein „run“ auf die Startplätze, die der Veranstalter aus organisatorischen Gründen limitieren muss.

Neben dem sportlichen Highlight ermöglicht der Großglockner Berglauf ein hautnahes Feeling mit der Weltelite. Entgegen vielen anderen Wettbewerben und Sportarten, an denen die Weltelite mit am Start ist, zeigt sich im Berglauf die Verbundenheit der „Berglauffamilie“.

In den vergangenen Jahren gehörten regelmäßig auch Läufer des TV Steinheim zu dieser Berglauffamilie und so nahm in diesem Jahr wieder ein 5-er Team der Leichtathletikabteilung des TV an dem Berglauf teil. Beeindruckende Leistungen und nie vergessene Erinnerungen sind der Lohn für diese Strapazen.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

 

Peter Unzeitig   53. AK M45    318. Rang gesamt 1:54:49 Std.
Tanja Gruber   15. AK W45    711. Rang gesamt 2:13:55 Std.
Zeliko Vorgic 143. AK M40 1.005. Rang gesamt 2:32:46 Std.
Franziska Weng   23. AK W30 1.209. Rang gesamt 3:03:20 Std.
Jennifer Unzeitig   34. AK W20 1.235. Rang gesamt 3:23:05 Std.

Für Ingo Wienbrack sen. ist das Ermstal ein gutes Pflaster. Wie schon im Vorjahr gewann er in seiner Altersklasse den 10 km-Lauf.

Metzingen, Dettingen und Bad Urach, drei sportbegeisterte Gemeinden mit aktiven Vereinen, etablierten den Ermstal-Marathon fest im Terminkalender der Läufergemeinde. Zwar liegt die Teilnehmerzahl im Marathon selbst nur bei knapp über 100, doch hohe Meldezahlen beim Halbmarathon und vor allem beim 10 km-Lauf sorgen bei der Veranstaltung seit Jahren für eine stattliche Größe.

In diesem Jahr verzeichnete die Walking-Strecke 177 Teilnehmer, der Halbmarathon 411 Starter und auf die 10 km Distanz gingen gar 1.120 Läuferinnen und Läufer.

Hochsommerliche Temperaturen und schwülwarme Witterung belasteten allerdings die Teilnehmer und so lagen die Zeiten nur selten im Bereich des Vorjahres. Dies ändert aber natürlich nichts an der Reihenfolge der Läufer und so konnte Ingo Wienbrack sen. seine Altersklasse M70 in 57:32 min für sich entscheiden.

Der Stadtlauf in Süßen ist fester Bestandteil der Feierlichkeiten rund um das Süßener Altstadtfest. Bereits zum 21. Mal richtete der AST-Süßen diesen Lauf aus. Trotz der hohen sommerlichen Temperaturen gingen auch in diesem Jahr am Samstag gegen Abend wieder gut 250 Läuferinnen und Läufer auf die 10km-Strecke.

Die Distanz von 10km ist in fünf Runden à 2km unterteilt und der flache Rundkurs lässt in der Regel schnelle Zeiten zu. Wie auch in den letzten Jahren sorgten die vielen freiwilligen Helfer auf der Strecke für kühlende Duschen und bescherten den Startern zumindest kurzfristig eine kleine Abkühlung.

In diesem Jahr war vom TV Steinheim ein Quartett mit am Start und schlug sich prächtig. Peter Unzeitig verpasste als vierter in seiner Altersklasse nur knapp den Sprung aufs Podest.

Peter Unzeitig   4. Platz AK M45   32. Rang gesamt 43:41 min
Ralf Geringer 11. Platz AK M45   78. Rang gesamt  51:13 min
Walter Birk 13. Platz AK M50 107. Rang gesamt 54:49 min
Winfried Nachtigall 15. Platz AK M50 152. Rang gesamt 60:01 min

Zum dritten Mal richtete die TSG Giengen den Teamlauf auf dem Schießberg aus und erneut verzeichnete das Veranstaltungsteam eine Rekordteilnehmerzahl. Nach 77 Paaren im Vorjahr, gingen in diesem Jahr 103 Paare an den Start. Der Wettbewerb selbst verlief noch unter guten äußeren Bedingungen; nur leider zog im unmittelbaren Anschluss daran ein Gewitterschauer über Giengen. Dies trübte aber keineswegs den Eindruck über diese sehr attraktive Veranstaltung und man verlegte die anschließende Siegerehrung schnell in die auf dem Gelände verfügbare Räumlichkeit.

Die 2-er Teams laufen 60 Minuten abwechselnd jeweils 1,7km-Runden mit dem Ziel, möglichst viele Runden binnen dieser Zeit zu absolvieren. Nach 60 min wird abgeschossen und der Schlussläufer beendet die angefangene Runde. Tollen Zielspurts der Läuferinnen war es daher beispielsweise zu verdanken, dass nur wenige Sekunden vor Beendigung der 60 Minuten die Teams Karin2Go und Gemischtes Doppel noch zu einer weiteren Runde kamen. Beim Start der 103 Paare wurde auch die Attraktivität dieses Teamlaufs unter den regionalen Spitzenläufern deutlich. So waren ein etliche „Podiumsplätze“ des Heidenheimer Stadtlaufs mit am Start und es kamen tolle Rundenzahlen heraus. Auch wenn der sportliche Ehrgeiz stetiger Begleiter war, standen in dieser sehr abwechslungsreichen Stunde Teamgeist und Spaß im Mittelpunkt.

Als Teams sind Schüler/Schülerinnen, Frauen/Männer, Mixed-Staffeln und Generationen-Duos aus Jung und Alt erlaubt und gewünscht. Staffeln vom TV Steinheim waren in allen sechs Kategorien vertreten. Gewertet wurden die abgeschlossenen Runden sowie die Uhrzeit des Zieleinlaufs der letzten zu laufenden Runde. Start war pünktlich um 20:00 Uhr. Für den TV Steinheim starteten:

Schülerinnen      
Speedteam Linda Wörner
Lea Frank
8 Rd./21:03:24 Uhr   2. Platz
       
Schüler      
Team Pele Maurice Goller
Timm Riedling
8 Rd./21:05:53 Uhr   3. Platz
       
Männer      
FrankMiezHeinz Gernold Bock
Ralf Geringer
8 Rd./21:02:05 Uhr 22. Platz
       
Frauen      
Karin2Go Karin Bock
Karin Geringer
7 Rd./21:09:48 Uhr   8. Platz
       
Mixed      
Gemischtes Doppel Sarah Geringer
Andreas Belau
8 Rd./21:07:11 Uhr 21. Platz
       
Generationenteam      
Team run & fun Christine und
Flavia Duran
7 Rd./21:01:39 Uhr   7. Platz

 

Der Triathlonsport entwickelt sich inzwischen in einem zunehmenden Maße in die Breite und erreicht damit eine Vielzahl an Sportinteressierten. Die Attraktivität und die Vielfalt der sportlichen Herausforderung und nicht zuletzt die Präsenz der deutschen Spitzenathleten in der Weltelite geben dieser Sportart einen mächtigen Schub in den Breitensport hinein. In vielen Vereinen, so auch im TV Steinheim, bilden sich regelrechte Fangemeinden dieser aufstrebenden jungen Sportart.

Diese Entwicklung bestätigt auch der 6. Dinkelsbühler City-Triathlon, nach wie vor als familiäre Veranstaltung geführt, aber zunehmend an Professionalität und Umfang gewinnend. In diesem Jahr umfasste der City-Triathlon gar die bayerischen Bürgermeister-Meisterschaften und so ließ es sich auch der Schirmherr der Veranstaltung, der Dinkelsbühler Bürgermeister -Herr Dr. Hammer- auch nicht nehmen, sich selbst den drei Disziplinen zu stellen. Die populäre Spintdistanz setzt sich aus 500m Schwimmen, 20km Radfahren und 5 km Laufen zusammen und sind von den meisten Hobbysportlern zu bewältigen.

Optisch und landschaftlich attraktiv, lässt der Veranstalter die Schwimmer im einem der letzten Flussbäder Bayerns, dem Wörnitzbad starten. Diesem Umstand geschuldet ist allerdings die doch recht frische Wassertemperatur von 19 ºC, welche manchen der Teilnehmen trotz der relativ kurzen Strecke in den Neopren schlüpfen lies.

Warm wurde es den rund 150 Startern anschließend auf der Radstrecke von 20 km, welche die Triathleten auf zwei Runden außerhalb von Dinkelsbühl führte. Die abschließende Laufstrecke bescherte allen Teilnehmern zahlreiche Blicke auf die attraktive Altstadt von Dinkelsbühl und verschaffte den mit angereisten Fans und Begleitern die Möglichkeit des direkten Anfeuerns.

Gerade die kurze Sprintdistanz ermöglicht auch den Roockies die Teilnahme oder den Einstieg, diese attraktive Sportart kennen zu lernen. So waren im 7-köpfingen Team des TV Steinheim sowohl Erfahrene als auch Einsteiger mit in Dinkelsbühl dabei.  (Mit auf dem Bild sind noch zwei Sportkollegen von der TSG Schnaitheim)

Die Ergebnisse im Einzelnen:

  Platz AK Gesamt Schwi. Rad Laufen Gesamt
Frank Mozina 14. M50 58. Rang 10:59 46:57 22:36 1:20:33
Werner Gessler 16. M50 68. Rang 11:19 49:35 21:30 1:22:24
Ingo Wienbrach jun. 19. M50 78. Rang 13:17 48:43 23:08 1:25:09
             
Petra Gessler 6. W50 25. Rang (w) 15:26 55:01 28:02 1:38:29
Andrea Mozina 7. W50 29. Rang (w) 16:15 59:45 27:16 1:48:16
Ute Wienbrack 10. W40 34. Rang (w) 15:44 60:20 34:39 1:50:44
Annika Wienbrack 4. U20 35. Rang (w) 17:10 74:59 44:02 2:16:11

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