/* */ Lauftreff

Lauftreff

Es müssen nicht immer die höchsten Berge, die Vielzahl an Disziplinen oder die weitesten Strecken sein. Es kann auch einfach ein Lauf unter dem Motto „Wenn der Vater mit dem Sohne...“ stehen. Und nicht alle Events sind an Höhenmeter und Laufkilometer zu bemessen. So umgesetzt von Alexander Fischer vom TV Steinheim, der einen Ausflug mit dem Sohn nach Stuttgart mit einem besonderen Lauf verband.

Das dem Laufen verbundene Unternehmen SportScheck veranstaltet mit knapp 20 Wettbewerben pro Jahr die größte Laufserie Deutschlands und gastierte damit auch Ende August in Stuttgart. Als Nachtlauf organisiert, geht´s um 21:45 Uhr los. Die 10km-Strecke verläuft auf vier Innenstadtrunden am Alten Schloss und am Neuen Schloss vorbei, um den Eckensee herum, schnell den Landtag passiert, kurz noch durch den Akademiegarten und schließlich zurück zum Markplatz. Ergänzend hierzu bot Sport Scheck noch einen Kids-Run und die 5km-Runde an. Insgesamt waren mehr als 2.000 Teilnehmer am Start.

Bei guten Rahmenbedingungen stellt ein Nachtlauf vor der Stuttgarter Kulisse ein Event der besonderen Art dar. Auf der 10km-Strecke lief Alexander Fischer mit. In einer Zeit von 60:15min belegte er in der AK M45 den 57. Rang und unter allen Startern Platz 824.

Bevor im Herbst die Marathonläufer auf ihren persönlichen Saisonhöhepunkt zustreben, stehen äußerst attraktive Triathlons an. Schon seine 36. Auflage feierte am 19. August der kultige und auch älteste Triathlon Deutschlands, der Allgäu-Triathlon in Immenstadt. Den Stellenwert dieses Wettkampfes zeigt beispielsweise die Siegerliste des Vorjahres, als der Olympiasieger des Jahres 2008 im Triathlon, Jan Frodeno, am Start war. Der diesjährige Triathlon war zwar nicht ganz so prominent besetzt, doch stellte er seine Sogwirkung mit insgesamt 1.963 Finishern auf drei unterschiedlichen Strecken, darunter 222 Staffelteilnehmern, unter Beweis.

Geschwommen wird traditionell im Alpsee. Anschließend erfolgt der Wechsel auf das Rennrad und diese Strecke führt 42km quer durch die schöne Voralpenlandschaft. Neben vielen Zuschauern warteten auf die Athleten knackige Steigungen und rasante Abfahrten. Die Laufstrecke verlief zunächst eben, bevor es ab der hälftigen Distanz auf Schotterwegen steil den berüchtigten Kuhsteig hinauf ging und dabei  jedem Teilnehmer alles abgefordert wurde. Bei hohen Temperaturen von rund 30ºC verliefen große Teile der Strecke in der Sonne, bis auf einem Teilabschnitt vor dem Ziel am Alpsee, auf welchem die Teilnehmer den Schatten einer Allee nutzen konnten.

Unter den knapp 2.000 Startern waren mit Werner Gessler und Ulrich Maier auch zwei vom TV Steinheim auf der Olympischen Distanz mit dabei. Hier galt es 1,5km zu schwimmen, 42km Rad zu fahren und einen 10km-Lauf zu absolvieren. Auf dieser Teilstrecke gingen 748 Teilnehmer an den Start.

Werner Gessler Schwimmen 1,5km 39:24min  
  Rad 42km 1:31Std.  
  Lauf 10km 51:45min  
  Gesamt   3:08Std. Platz 394
         
Ulrich Maier Schwimmen 1,5km 44:06min  
  Rad 42km 1:32Std.  
  Lauf 10km 51:58min  
  Gesamt   3:16Std. Platz 480

Wie in den letzten Jahren war auch der diesjährige „Summertime Triathlon“ in Karlsdorf-Neuthardt - ein kleines Stell-Dich-Ein der Hobby- und Spitzentriathleten. Rund 820 Starter genossen bei -diesmal- guten sommerlichen Bedingungen die Veranstaltung in vollen Zügen. Umrahmt durch die Hobbyathleten finden bei dieser Veranstaltung regelmäßig Meisterschaften statt. In diesem Jahre waren es einmal mehr die Baden-Württembergischen Meisterschaften, die Deutschen Meisterschaften der Justiz sowie der finale Wettkampf der 1. Triathlonliga.

Breit angelegt zeigt sich das Wettkampfprogramm. Die Jedermann-Distanz eignete sich vor allem für engagierte Hobbyathleten und Triathlon-Neulinge – hier schwammen die Teilnehmer 0,4 Kilometer, fuhren 13 Kilometer Rad und liefen 3,3 Kilometer. Auf der Sprint- (0,75/23/6,6 Kilometer) und der olympischen Distanz (1,5/40/10 Kilometer), bei welchen es zusätzlich Staffel-Wettbewerbe gab, traten tendenziell die eher erfahrenen und leistungsstarken Sportler an.

Das Gros der Triathleten ging bei der Olympischen-Distanz an den Start (460 inkl. der Staffelteilnehmer), gefolgt von der Sprintstrecke (289) und der Jedermann-Distanz (73). Ein starkes Quintett vom Albuch war auch mit dabei und sicherte sich gute Platzierungen.

Olympische Distanz:        
Werner Gessler Schwimmen 1,5km  0:35:23Std.  
  Rad 40km 1:11:37Std.  
  Lauf  10km 0:48:49Std.  
  Gesamt    2:35:52Std. Platz 240
         
Frank Mozina Schwimmen 1,5km  0:30:55Std.  
  Rad 40km 1:15:21Std.  
  Lauf  10km 0:53:49Std.  
  Gesamt    2:40:06Std. Platz 271
         
Sprint:        
Petra Gessler Schwimmen 0,75km 22:44min  
  Rad 23km  51:03min  
  Lauf  6,6km 38:39min  
  Gesamt    1:52:27Std. Platz 217
         
Andrea Mozina Schwimmen 0,75km 24:14min  
  Rad 23km  56:45min  
  Lauf  6,6km 38:15min  
  Gesamt    1:59:16Std. Platz 236
         
Ute Wienbrack Schwimmen 0,75km 24:05min  
  Rad 23km  54:06min  
  Lauf  6,6km 48:09min  
  Gesamt    2:06:22Std.  Platz 243

Am letzten Juliwochenende zog es die Trailrunnig-Gemeinde jetzt schon zum 4. Mal ins Kleinwalsertal. Unter dem Motto „Bereit für eine Challenge“, bietet das Triathlon Team Kleinwalsertal als Veranstalter ein faszinierendes Trailrunningspektakel der besonderen Art an. Das zweitätige Trailevent entführt die rund 1.100 Teilnehmer auf atemberaubende Bergpfade zwischen 1.000 und 2.300 m. Die hohe Attraktivität steigern die Veranstalter geschickt mit unterschiedlichen Strecken zwischen 15-65 km.

Das Trail-Wochenende startete am Samstag mit dem Widdersteintrail, der auf 15 km die 444 Teilnehmer auf 980 Höhenmeter von Baad aus um den Widderstein führte. Leider spielte bei diesem Lauf das Wetter nicht mit, denn als die Teilnehmer bereits unterwegs waren, setzte starker Gewitterregen ein, der die  Trailstrecke sofort unter Wasser setzte. Teilweise führte dies sogar dazu, dass bei Bergaufpassagen den Läufern das Wasser fast sturzbachartig entgegenschoss. Dennoch war der Wettkampf  für die Teilnehmer, die Fans und die Helfer ein beeindruckendes Erlebnis. Die Trails hielten, was die Veranstalter versprachen. Herausfordernde Passagen wechselten mit der Witterung trotzenden schönen Laufpassagen und bescherten den Teilnehmern ein begeisterndes Naturerlebnis.

Am Tag darauf standen die Strecken über 29 km (1.900 Höhenmeter, 403 Teilnehmer) und 65 km (4.200 m, 94 Läufer) an. Das Wetter zeigte sich über den gesamten Tag von seiner ausgesprochen sonnigen Seite; die Trails waren vom Regen des Vortags bereits abgetrocknet und gut zu laufen.  Die 29 km-Runde verlief von Baad hinauf zur Widdersteinhütte, über das Koblat hinüber zur Mindelheimer-Hütte und auf den Wegen des Wanderweges E5 weiter nordwärts, bis es nach einigen Passagen auf dem Krumbacher Höhenweg hinauf zur Fiedererscharte ging. Anschließend warteten auf die Läufer Bergabpassagen durch Geröllfelder, schwierig zu laufende Trails talabwärts und ein letzter Anstieg um die Kuhgehrenspitze herum, bis die Strecke alle hinab nach Riezlern führte. Atemberaubende Panoramaansichten begleiteten die Läufer auf praktisch allen Passagen und ließen die hohe Anstrengung teilweise in den Hintergrund rücken.

Auf diesen beiden Strecken waren in diesem Jahr auch Trailfans vom TV Steinheim mit dabei. Karin und Ralf Geringer, Karin und Gernold Bock, Franziska Weng und Andreas Belau nutzten das Event, um beeindruckende Trailerlebnisse zu sammeln. Das Wochenende begann für das Team größtenteils  bereits mit der Anreise am Freitagabend und man konnte Veranstaltungen rund um den Event als solches genauso genießen wie die zu laufenden Trails. Obwohl die gelaufenen Zeiten bei derartigen Events häufig hinter das Naturerlebnis zurücktreten, riefen alle eine für sich tolle Leistung ab. Trotz den Anstrengungen, den Krämpfen und der ein oder anderen Schürfwunde, wurden am Abschlussabend bereits wieder motivierte Gespräche über die 5. Auflage des Walsertrails in 2019 geführt.

 

15 km Widdersteintrail    
Franziska Weng 17. Platz/AK W30 427. Rang gesamt 3:19:40Std.
       
29 km Walsertrail      
Ralf Geringer 45. Platz/AK M40 197. Rang gesamt 5:27:29Std.
Gernold Bock 48. Platz/AK M40 205. Rang gesamt 5:31:12Std.
Andreas Belau 64. Platz/AK M50 347. Rang gesamt 6:46:50Std.

Die Läufe um den Großglockner-Ultratrail gehören sicherlich zu den schwierigsten hochalpinen Trails. Strecken von bis zu 110km und 6.500 Höhenmeter bekommt der mehr als ambitionierte Bergläufer dort angeboten. Aber auch mit etwas weniger Distanz und Höhenmetern bleibt es noch anspruchsvoll genug. So ist auf der Teilstrecke der „Weissen Gletscherwelt“ ein 31km-Trail bis zu 2.639m hoch bezwingen. Durch den Start in 2.315m hat der Gletscherwelt Trail 1000 Höhenmeter im Aufstieg, aber gesamt rund 2300 Höhenmeter als Downhill. Die Strecke ist mit 1000 positiven Höhenmetern im Aufstieg und vielfach technisch sehr schwierigem Terrain ebenso anspruchsvoll, wie optisch attraktiv.

Vom Weissee kurz bergauf zur Rudolfshütte (2.315 m) führt die Strecke zunächst begab zum Stausee Tauernmoos. Vor dort wieder bergwärts durch das Rifflkar und entlang des Rifflkees über das Kapruner Törl (2.639 m). Dann bergab und entlang vom Stausee Mooserboden, über dessen gewaltige Staumauer und dann nur noch begab bzw. flach ins Ziel nach Kaprun. Es geht vorbei an 3 Gletschern, rundherum rund 300 Gipfel mit mehr als 3000 m.

Diesen Eindruck mitnehmen konnte Alexander Fischer vom TV Steinheim, der in einer Zeit von 7:49:35Std. die Strecke bewältigte, als 59. der AK M40 und als 188. in der Gesamtwertung.

 

Steinheimer Läufer stürmen den Großglockner

Auch bei der 19. Auflage des Mythos Großglockner waren wieder Läuferinnen und Läufer des TV Steinheim am Start. Inzwischen hat sich dieser spektakuläre Berglauf zu einem Höhepunkt im TV-Laufkalender entwickelt. Bereits 13 Mal hat Peter Unzeitig die knapp 13 Kilometer-Distanz mit fast 1.500 Höhenmetern gemeistert und das stets unter zwei Stunden, egal ob bei Hitze oder Schneegestöber. Seit 2011 ist auch Tanja Gruber jedes Jahr mit Begeisterung dabei. „Für mich ist das der schönste Lauf im ganzen Jahr. Der Großglockner hat etwas Magisches“, begründet sie ihre Leidenschaft für den höchsten Berg Österreichs.

Dabei ist die Strecke bei Weitem nicht leicht. Permanent durchlaufen können die teilweise extrem steilen und gefährlichen Abschnitte, die engen steinigen Bergpfade und abschließend die in den Fels geschlagenen Treppenstufen nur absolute Spitzenprofis. Immer wieder ist der Wechsel von raschem Gehen und Laufen sowie extreme Körperkoordination und blitzschnelle Reaktion gefordert. Das Wetter zeigte sich in diesem Jahr von der freundlichen Seite und nur ein kurzer Regenschauer unterbrach den Sonnenschein.

Alle acht Starter des TV Steinheim konnten den Lauf erfolgreich finishen und erhielten die begehrte Medaille und die beliebte Großglockner-Berglauf-Mollidecke. Jennifer Unzeitig konnte aufgrund einer Verletzung am Vortag nicht an den Start gehen. Danjela Folberth, Paul Großhans und Winfried Nachtigal gehörten zu den 900 Debütanten, die dieses Jahr bei dem auf 1.200 Startplätze limitierten Lauf gingen. Ein ganz besonderes Erlebnis war für Winfried Nachtigal und Tanja Gruber die Fahrt zum Start in Heiligenblut. Ihre Mitfahrgelegenheit entpuppte sich als Jonathan Wyatt. Der sympathische Neuseeländer war einer der dominierenden Bergläufer der Welt. Der siebenfache Berglauf-Weltmeister und Mitorganisator des Großglockner Berglaufs wohnte nämlich im selben Hotel und bot spontan die Mitfahrt an.

Werner Gessler und Ulrich Maier meisterten zum wiederholten Mal nicht nur den Berglauf in einer beachtlichen Zeit, sondern bestritten am Vortag im Rahmen des Duathlon die 17 Kilometer lange Strecke mit 1.354 Höhenmetern auf der Großglockner Hochalpenstraße von Heiligenblut zur Franz-Josefs-Höhe per Rennrad.

Zur illustren Läufertruppe des TV gesellten sich drei Gastläufer aus dem Kreis. Sina Maier (TSG Giengen), Johann Hiller (SV Bissingen) und Gerd Thiel (SV Zang) waren ebenfalls am Start. Sina Maier und Johann Hiller starteten als Debütanten notgedrungen im letzten Startblock und mussten daher viele langsamere Läufer auf den meist sehr engen Passagen überholen. Trotzdem liefen sie eine tolle Zeit. In einem früheren Startblock hätten sie ganz sicher die magische Grenze von unter zwei Stunden geknackt. Die Steinheimer Läufer kehrten auch in diesem Jahr wieder fasziniert aus Kärnten zurück- Einige haben sich bereits schon wieder für den Mythos Großglockner 2019 angemeldet.

 

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Bike Challenge:    
Werner Gessler 1:21:28 Std. 

AK M 55 Pl. 14/Ges. 215
(Duathlon 3:24:13 Std. Platz 28/156)

Ulrich Maier  1:24:09 Std. AK M 55 Pl. 16/Ges. 249
(Duathlon 3:31:18 Std. Platz 32/173)

 

Berglauf:      
Peter Unzeitig  1:55:53 Std. AK M50 Platz 28 Gesamt 323
Werner Gessler  2:02:45 Std. AK M55 Platz 22 Gesamt 455
Ulrich Maier  2:07:09 Std.  AK M55 Platz 29 Gesamt 535
Danjela Folberth  2:24:27 Std. AK W45 Platz 31 Gesamt 818
Tanja Gruber  2:24:34 Std. AK W45 Platz 32 Gesamt 820
Paul Großhans  2:25:18 Std.  AK M50 Platz 91 Gesamt 830
Winfried Nachtigal  2:36:14 Std. AK M50 Platz 101 Gesamt 943
Denis Aldzic  2:55:23 Std.  AK M35 Platz 110 Gesamt 1073

Unter dem Motto „Mit Aalen den Sommer topfit genießen“, bewarben die Stadt Aalen als Veranstalter und die LSG Aalen als Ausrichter -gemeinsam mit ihren Sponsoren- die 32. Auflage des Aalener Stadtlaufs. Als nicht mehr aus dem Veranstaltungskalender wegzudecken, betrachteten daher auch viele Aalener diese Laufveranstaltung. Im Laufe der Jahre steigerte der Ausrichter die Attraktivität durch eine Vielzahl an unterschiedlichen Wettbewerben. In der Folge nahmen in 2018 ca. 130 Bambinis, 298 Schüler über die Distanzen von 500-1.145m, 376 Läufer die 4.580m-Strecke und 290 Starter am Hauptlauf über 10.305m teil. Die Wettbewerbe wurden in der Regel auf einer schnellen und flachen 1.145m-Runde ausgetragen, die je nach Disziplin unterschiedlich oft durchlaufen wurde.

Die kurze Strecke über 4.580m erfuhr einen zusätzlich hohen Zulauf, nachdem auf diesen Runden auch Teams von mindestens 4 Mitgliedern an den Start gingen und die Strecke meist gemeinsam bewältigten. Firmen, Vereine, Freundeskreise etc. gruppierten sich als begeistertes Team und gingen unter teilweise skurrilen Namen an den Start.

In Aalen waren in den vergangenen Jahren kaum Teilnehmer vom TV Steinheim am Start; anders in diesem Jahr. Sabine und Tim Drössler nahmen wie schon oft in diesem Jahr gemeinsam an einem Wettkampf teil und sicherten sich wie immer vorderste Plätze.

Schülerlauf 1.145 m      
Tim Drössler    4:04 min 1.Platz AK M10 1.Platz Gesamt
       
Hauptlauf 10.305 m            
Sabine Drössler  46:31 min 2.Platz AK W45 4.Platz Gesamt (w)

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